Warum Gesichtsmasken im Ballsport längst zur Routine geworden sind – und wo sie an ihre Grenzen stoßen
Ein Kopfballduell im Strafraum, zwei Spieler springen hoch, Schädel gegen Schädel. Der eine bleibt liegen, fasst sich ins Gesicht, Blut läuft zwischen den Fingern durch. Die Diagnose später in der Klinik: Nasenbeinbruch, vielleicht auch das Jochbein angeknackst. Noch vor wenigen Jahrzehnten hätte das mehrere Wochen Pause bedeutet. Heute steht derselbe Spieler oft schon zehn Tage später wieder auf dem Platz – mit einer schwarzen Maske aus Carbon vor dem Gesicht, die aussieht wie aus einem Science-Fiction-Film.
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